Veröffentlicht am Schreib einen Kommentar

Endlich online: das Kindergartenkleid

Auch Kleider müssen bei uns spielplatztauglich sein.

Die Idee

Lille ist ja schon länger im „Drehkleidalter“ angekommen. Fragt nicht, woher sie dieses Wort kennt, aber irgendwann hat sie mir erklärt, alle ihre Kleider wären doof, weil die sich nicht drehen. So entstand die Idee zum Kindergartenkleid. Ein vorne-wie-hinten-Ausschnitt sollte es sein, zur Abwechslung mal kein Raglan und ich wollte gerne einen Halbtellerrock dran haben, weit genug, dass es sich schön dreht, nicht so weit, dass man beim Drehen die Unterwäsche sieht.
Die Teilung sollte knapp unter dem Nabel sitzen, sonst sieht das immer ein bisschen aus, als wäre das Kleid zu kurz, die Rocklänge bedeckt anfangs das Knie, damit kann man madame noch klettern, ohne hängenzubleiben und das Kleid wächst noch ein Stückchen mit.

Der vorne-wie-hinten-Ausschnitt ist perfekt für kleine Damen, die sich am liebsten ganz alleine anziehen.
Foto von Petit & Pretty

Ein Schnitt – ganz viele Möglichkeiten

Aber wie das halt bei mir so ist, einfach kann ich nicht, also bekam der Schnitt noch ein zweites Oberteil und dazu passend eine Astronautenkapuze und einen Loopkragen.

Kleid mit Wickelkapuze – Foto von LiaKu
Kleid mit Wickelkapuze
Loopkragen aus dickem Sweat – Foto von LiaKu

Bei einem Kleid gab es immer wieder Tränen beim Anziehen. Wenn es angezogen war, hat es gepasst und saß auch gut, aber da der Stoff nicht sehr elastisch war, hatte Lille Schwierigkeiten, sich alleine anzuziehen. (Sie war damals ganz frisch 3 Jahre alt.) So kam noch eine etwas weiter geschnittene, nicht taillierte Version für dicke Sweatstoffe dazu.

weite Version aus Steppsweat, mit Astronautenkapuze
Stickdatei von Stickherz

Dann ging das Jahr ins Land und irgendwann auch der Schnitt ins Probenähen. Und dann kamen meine Probenäherinnen mit ihren Extrawünschen *g*. Probenähen ist ja ein bisschen wie Wunschkonzert, jedenfalls gibt’s jetzt noch einen Wickelkragen in zwei verschiedenen Höhen…

der hohe Wickelkragen – Foto von Lillehelli
der niedrige Wickelkragen – Foto von Lillehelli

Außerdem gibt es noch eine Wickelkapuze und eine überlappende Kapuze.

die Wickelkapuze
– Foto von Nähkäppchen & Fräulein Fuchs

Und was braucht die junge Dame von Welt sonst noch an ihrem Kleid? Richtig, TASCHEN. Irgendwo muss man ja die ganzen Schätze hinpacken, die man so mit sich rumschleppt…

Foto von Petit & Pretty

Als kleinen Bonus kann man den Rock oder das Oberteil auch einzeln nähen, so entsteht entweder ein Halbtellerrock oder ein Sweatshirt (das man wunderbar zu eben jenem Rock kombinieren kann).

Und jetzt ist es endlich soweit: das Ebook ist fertig.

Ab sofort könnt ihr das Ebook in meinem Shop bis zum 24.12.19 zum Einführungspreis von 3€ kaufen. Der reguläre Preis beträgt dann 5,50€.

*klick* aufs Bild führt direkt zum Ebook

Außerdem gibt es das Ebook natürlich auch wieder bei Sewunity, in meinem Etsyshop und demnächst auch bei , Alles-fuer-Selbermacher. Weil da aber noch andere mitverdienen wollen, beträgt der reguläre Preis dort 5,90€ und den Einführungspreis gibt es auch NUR hier in meinem Shop.

So, das wars erstmal für heute. Demnächst zeige ich euch noch, was meine Probenäherinnen alles aus dem Schnitt gemacht haben. Ihr habt ja oben schon einen kleinen Einblick bekommen, aber da kommt noch viiiiiel mehr…

Bis bald,

Veröffentlicht am 3 Kommentare

Puschelmütze

Hallo zusammen,

heute hab ich schon wieder mal was für euch, denn ich stecke im 18. Türchen im Adventskalender der lieben Suse von hellomusestunde.de

Ich hab mal wieder einen meiner gut abgelagerten Schätze für euch verebookt, diesmal die hier sehr geliebte Puschelmütze, die jetzt den Namen timtom No.39 bekommen hat.

Mister Mo (2) mit Puschelmütze.

Die Mütze wird aus Fleece mit nur zwei Nähten genäht und ist somit ruckzuck fertig. Und falls mal wieder ne Mütze im Kindergarten, auf dem Spielplatz, im Bus oder wo auch immer verloren geht, ist der Verlust nicht ganz so dramatisch.

Das Ebook könnt ihr euch bis einschließlich Heiligabend kostenlos im Shop runterladen, danach wird es regulär 3€ kosten.

Mit *klick* aufs Bild geht’s direkt weiter zum Ebook.

Ich wünsche euch viel Freude damit.

Bis bald,

Veröffentlicht am 1 Kommentar

Schnittmuster kleben

Bei Ebooks ist das ja immer so ne Sache… vor dem Nähen kommt das Kleben. Ich weiß, dass das bei vielen die ungeliebteste Aufgabe überhaupt ist und ich nehme mich da auch nicht aus. Ich bin absolut kein Klebefan und meditativ finde ich daran auch nichts.

Schon vor Jahren hab ich mir deshalb Gedanken gemacht, wie das lästige Kleben am besten vereinfacht werden kann. Meine Lösung waren die Klebesterne. (Die gibt es bei mir übrigens seit 2012.) Bei meinen Schnitten findest du auf allen Schnittteilen, die nicht auf ein DIN A4 Blatt passen, Klebesterne, als optische Hilfe, denn manchmal ist es ja nicht so einfach mit den Linien am Rand, oder es sind garkeine Linien auf einem Blatt, wenn es sich um ein sehr großes Teil handelt. Die Sterne müssen am geklebten Schnittteil komplett zu sehen sein, sonst ist ein Fehler passiert.

Außerdem hab ich mich entschlossen, KEINE großen Schnittbögen mehr zu machen, sondern für alle Schnittteile sozusagen kleine Minibögen zu erstellen, die aus zwei, drei, vier usw. Seiten zusammengesetzt sind. Streifen zusammenkleben klappt ja meistens ganz gut, an den Klebekreuzungen wird es dann schon schwieriger und häufig auch ungenau. Natürlich lässt sich das bei größeren Schnittteilen nicht immer vermeiden, aber so weit es möglich ist, verzichte ich auf Kreuzungen.

Das war jetzt also mein Anteil daran, euch das Kleben besonders einfach zu machen.

Aber immer wieder kommen auch Nachfragen, wie denn am besten geklebt wird und welche Möglichkeiten es gibt.

Die verschiedenen Möglichkeiten

Ich selbst habe jahrelang mit Klebefilm und Abroller geklebt.
Hier wird an einer Seite der Rand abgeschnitten, an der gegenüberliegenden Seite bleibt er als Klebelasche stehen. Die Seiten werden übereinander gelegt und von oben mit Klebefilm festgeklebt.
Allerdings hatte ich nach jeder Klebeaktion aufgerissene Fingerkuppen von dieser Abreißhilfe am Abroller. (Es war übrigens egal, welchen Abroller ich genutzt habe, und ich hab sehr viele davon ausprobiert.) Außerdem ist guter Klebefilm ziemlich teuer und ich brauchte immer Unmengen davon.

Meine Zwischenlösung war Klebestift. (Das funktioniert genauso, wie mit dem Klebefilm, nur dass man den Überstand mit Klebestift bestreicht und dann die nächste Seite passend festklebt, statt von oben mit Klebefilm zu kleben.) Damit kam ich allerdings gar nicht klar.

Dann gibt es ja noch die Methode, bei der man nur eine Ecke abschneiden soll. (Wen es interessiert: dazu gibt’s einige Videos bei YouTube.) Ich hab es auch mal getestet, aber MEINE Methode ist das nicht. Davon abgesehen passt die Methode bei meinen Schnitten auch nicht, weil es ja keinen Rahmen gibt.

Meine Lieblingsmethode

Seit einiger Zeit klebe ich jetzt mit Abklebeband aus dem Baumarkt. (Buntes Maskingtape wäre hier auch eine Alternative, das ist ja im Prinzip fast das gleiche, wie Abklebeband, nur in schön, es ist aber auch wesentlich teurer.)
Malerkrepp hat für mich gleich mehrere Vorteile: ich brauche keine Hilfsmittel (Schere, Abroller usw.), weil es sich leicht von Hand abreißen lässt, und es ist wieder ablösbar, ohne das Papier kaputt zu machen, so kann man leicht korrigieren, falls man sich doch mal verklebt hat. Außerdem ist es im Vergleich zu anderen Methoden günstig. Den Nachteil – es ist nicht durchsichtig – mache ich dadurch wieder wett, dass ich einfach von der Rückseite aus klebe.

Zuerst werden alle Kleberänder abgeschnitten. Ich nutze dafür einen Papierschneider. (Meiner war bei meinem Laminiergerät dabei, die gibt es aber natürlich auch einzeln zu kaufen, z.B. hier* oder hier*.)

Dann drehe ich eine gedruckte Seite um, reiße mir ein Stück Abklebeband in der passenden Länge ab und klebe es überlappend an den Rand.

Jetzt drehe ich die Seite wieder um, mein Druck liegt jetzt oben.

Auf dem überstehenden Klebeband richte ich jetzt meine zweite Seite aus (zur Orientierung hab ich nutze ich meinen Klebestern und die Linien) und klebe sie fest.

Das ganze wird so lange wiederholt, bis mein komplettes Schnittteil zusammegeklebt ist.

Anschließend schneide ich die Schnittteile immer aus. (Falls ich nochmal ne andere Größe brauche, klebe ich lieber nochmal neu. Abpausen mag ich nämlich noch weniger, als zusammenkleben.)

Das war also MEINE Lieblingsmethode zum Kleben.
Erzählt doch mal, wie ihr am liebsten klebt. Ich bin ja neugierig, und vielleicht gibt’s ja auch noch ne Methode, die ich nicht kenne?

Bis bald,

Die mit * markierten Links führen zu Amazon. Falls ihr über diese Links einkauft, bekomme ich eine kleine Provision, die dazu beiträgt, diese Seite am laufen zu halten. Für euch ändert sich am Preis natürlich nichts.

Veröffentlicht am Schreib einen Kommentar

3. Advent

Einen schönen dritten Advent wünsche ich euch.

Noch 9x schlafen, dann kommt das Christkind. Oder der Weihnachtsmann. Oder wer auch immer bei euch die Geschenke bringt. Bei uns kommen ja beide, meistens wechseln sie sich ab. (Ich selbst bin mit dem Christkind aufgewachsen, aber hier in Leipzig kommt eigentlich überall der Weihnachtsmann und Kinder bekommen vor Weihnachten einen „Fleißigen Weihnachtsmann“ gewünscht. Nach mehreren Diskussionen mit den Kindern kommt jetzt also auch der Weihnachtsmann ab und zu bei uns vorbei.)

Ein kleines Geschenk hab ich auch heute wieder für euch und wer hätte das gedacht, es ist ein Freebook *g*

NUR heute gibt’s meinen Kinderleggingsschnitt #timtomNo30 kostenlos zum Download im Shop.
Hier geht’s lang…

Ich wünsche euch einen schönen Sonntag und möglichst wenig Stress beim „Weihnachtsendspurt“.

Bis bald,

Veröffentlicht am Schreib einen Kommentar

2. Advent

Schwubbs, da ist die erste Woche schon wieder um und heute wird die zweite Kerze angezündet.

Auch heute hab ich wieder ein Freebook für euch, diesmal sind wir Großen dran. Heute gibts nämlich meinen Ballonrock #timtomWOMENNo1 kostenlos zum Download im Shop. Das Angebot gilt NUR heute.

(Und wer auf Partnerlook mit dem/den Lieblingsmädchen steht, kann sich gleich noch den Jerseyrock #timtomNo34 mit runterladen, der Schnitt ist ein Freebook.)

Hier geht’s lang…

Ich wünsche euch noch einen schönen 2. Adventssonntag.

Bis bald,